Der Baloise Swiss Property Fund (BSPF) ist ein an der Schweizer Börse SIX kotierter Immobilienfonds mit Fokus auf Wohnliegenschaften. Die Fondsleitung des BSPF hat jüngst bekannt gegeben, dass sie eine Kapitalerhöhung für den Fonds im Umfang von bis zu CHF 127 Mio. plant, um sechs neue Immobilien zu erwerben. Die Hintergründe dazu erläutert Jan Hagen, Portfoliomanager des BSPF, im Interview.
Wohnimmobilen sind in der Schweiz nach wie vor stark nachgefragt und entsprechend attraktiv. Neben der weiterhin robusten Einwanderung in die Schweiz hilft zusätzlich die Trendwende bei den Zinsen. Die tieferen Zinsen erhöhen die Attraktivität von Immobilienanlagen – besonders im Vergleich zu Schweizer Franken Obligationen. Mit der Zinswende ist auch eine weitere Erhöhung der Diskontierungssätze zur Berechnung des Immobilienwertes wohl eher vom Tisch. Dies wirkt sich positiv auf den Wert von Immobilien aus.
Die Region Zürich ist nach wie vor sehr interessant, obschon die Regulierungsdichte sehr hoch und derzeit auch eine Wohnschutz-Initiative eingereicht ist. Insbesondere sind im Kanton Zürich Gebiete ausserhalb der Ballungszentren Stadt Zürich und Winterthur interessant, da dort das Risiko eines rigiden Wohnschutzes nach Genfer und Basler Vorbild weniger wahrscheinlich ist. Dies trifft auch auf das Umland von Basel-Stadt zu, da dort Mieter auch in Zukunft von einem angemessenen Standard der Wohnungen profitieren werden, während in der Stadt der rigorose Wohnschutz dies erschwert.
Wir verfolgen eine zweigleisige Wachstumsstrategie: Wir betrachten Vermögensübertragungen aus dem hochkarätigen Immobilienportfolio der Baloise Versicherung als attraktive Quelle für das Wachstum des BSPF. Zudem erachten wir Immobilienzukäufe am freien Markt als Möglichkeit, das Fondsportfolio weiter zu entwickeln. Wir agieren nahe am Markt und führen zahlreiche Gespräche mit Investoren und Interessenten, um die Bedürfnisse unserer Anleger besser zu verstehen und diese zeitnah in unsere Überlegungen einfliessen lassen zu können.
Ja, sämtliche Liegenschaften verfügen über einen sehr guten, beinahe neuwertigen Zustand. Sie haben ein durchschnittliches, marktwertgewichtetes Baujahr von 2004. Die eine, etwas ältere Liegenschaft mit Baujahr 1982 in Chur wurde bereits saniert und die Grundrisse optimiert. Zudem liegen diese Liegenschaften vorwiegend in Zentren oder in suburbanen Gemeinden mit hoher Mietflächennachfrage.
Wohnimmobilen sind in der Schweiz nach wie vor stark nachgefragt und entsprechend attraktiv. Neben der weiterhin robusten Einwanderung in die Schweiz hilft zusätzlich die Trendwende bei den Zinsen. Die tieferen Zinsen erhöhen die Attraktivität von Immobilienanlagen – besonders im Vergleich zu Schweizer Franken Obligationen. Mit der Zinswende ist auch eine weitere Erhöhung der Diskontierungssätze zur Berechnung des Immobilienwertes wohl eher vom Tisch. Dies wirkt sich positiv auf den Wert von Immobilien aus.