Marktbericht

Marktbericht

2. Quartal 2018

Das Ende der Gelassenheit

Ausblick

  • Das kräftige Weltwirtschaftswachstum setzt sich fort, aber insbesondere in Europa gibt es Anzeichen einer nachlassenden Dynamik
  • Inflationär wirkende Treiber in den USA wie die positive Arbeitsmarktlage, die Schwäche des Dollars und die Fiskal- und Handelspolitik nehmen zu und dürften die Teuerung schneller ansteigen lassen als in Europa
  • Die Geldpolitik in den G4-Ländern wird insgesamt weniger expansiv, wirkt aber noch nicht wachstumsdämpfend

Implikationen

  • Höhere Langfristzinsen sind in den USA und Europa zu erwarten
  • Der Regimewechsel mit höherer Volatilität an den Aktienmärkten dürfte sich vorerst fortsetzen

Risiken

  • Die Entwicklung des Handelsstreits zwischen den USA und China dürfte im zweiten Quartal 2018 für weitere  Marktvolatilität sorgen. Zu verstärkter Unsicherheit käme es, wenn die protektionistischen Massnahmen der USA auch verbündete Nationen betreffen würden. 

Konjunktur: Abschwächung auf hohem Niveau

Quelle: Baloise Asset Management, OECD per 05.04.2018

Globales Wachstum: Die globale Wirtschaftslage ist weiterhin robust und breit abgestützt, aber es sind Anzeichen einer Verlangsamung erkennbar. Der globale Einkaufsmanagerindex (PMI) liegt aktuell bei 53.3 Punkten, was leicht unter dem Durchschnitt der letzten sechs Monate liegt. Auch der Vorlaufindikator der OECD zeigt, dass über das nächste Quartal zwar die Mehrheit (66%) der OECD- und BRICS-Staaten über ihren langfristigen Trend wachsen dürften, aber für die Hälfte dieser Länder ist eine Abschwächung der Wachstumsdynamik zu erwarten.

Im Fokus: Handelskrieg

Quelle: Baloise Asset Management, CPB, IWF per 05.04.2018

USA-China: Wie bereits in unserem Marktbericht zu Beginn des Jahres erwähnt, stellt die Handelspolitik der USA ein Risiko für die globale Konjunktur dar. Tatsächlich überraschte US-Präsident Trump im März mit der Ankündigung, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte im Umfang von 25, respektive 10% einführen zu wollen. Dies war ein politisches Signal an China, denn vorerst bleiben verbündete Nationen verschont, obwohl aus diesen Ländern letztes Jahr über 50% aller US-Stahleinfuhren kamen, während nur 2.2% aus China stammten. Dass China ein Dorn im Auge der Trump-Regierung ist, bestätigte sich bei der Ankündigung, dass chinesische Einfuhren im Wert von rund 50 Mrd. USD mit einem Zoll von 25% besteuert werden sollen angesichts Chinas unfairer Handelspraktiken. Natürlich reagierte China in der Folge im gleichen Ausmass mit Gegenmassnahmen.

Makroökonomische Konsequenzen: Sektorenspezifische Strafzölle schützen kurz- und mittelfristig Arbeitsstellen in den jeweiligen Sektoren, aber verursachen höhere Kosten in Branchen, die auf die neu versteuerten Produkte angewiesen sind, was oft zu grösseren Jobverlusten führen kann. Dies war beispielsweise der Fall, als George W. Bush 2002 sich entschloss, Stahlimporte zu 30 % zu besteuern oder als Barack Obama 2009 Strafzölle auf Reifenimporte aus China einführte. Langfristig wird in den durch Zölle geschützten Branchen die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft ge­schwächt. Falls die betroffenen Handelspartner Ge­genmassnahmen ergreifen, leiden zudem die export­orientierten Sektoren. Die US-Automobilindustrie zum Beispiel muss nun mit höheren Herstellungskosten rechnen und hat erschwerten Zugang zum chinesischen Markt.

Mit den zwei grössten Volkswirtschaften der Welt in einem Handelsstreit ist die Fortsetzung der positiven Wirtschaftsentwicklung bedroht. Der Welthandel wuchs 2017 zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder schneller als die globale Konjunktur. Diese Erholung ermöglichte erst das auf globaler Ebene breit abgestützte Wachstum.

Es gibt aber auch positive Impulse im Welthandel. Anfang März schlossen elf Länder eine überarbeitete Version des Trans-Pacific-Partnership-Freihandels­abkommens ab, aus dem die USA letztes Jahr ausgestiegen sind. Neu heisst das Abkommen «Com­prehensive and Progressive Trans Pacific Partnership» (CPTPP) und wird den Handel zwischen Kanada, Japan, Australien, Neuseeland, Mexiko, Chile, Peru, Vietnam, Malaysia, Brunei und Singapur, die zusammen 13,5 % der weltweiten Wirtschaftskraft darstellen, vereinfachen.

Schweiz: nachlassende Dynamik

Quelle: Baloise Asset Management, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Wachstum: Die vorlaufenden Indikatoren haben sich zwar abgeschwächt, deuten aber weiterhin auf eine Fortsetzung der Erholung hin. Das KOF Konjunkturbarometer fiel um 2,4 Punkte und erreichte einen Stand von 106,0, was weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Diese Stimmungseintrübung ist auch im Einkaufsmanagerindex (PMI) erkennbar, der im März deutlich gesunken ist, aber mit einem Wert von 60,3 immer noch eine starke Expansion signalisiert. Angesichts dieser Impulse und der weiterhin freundlichen globalen Konjunkturlage erwartet das Staatssekretariat für Wirtschaft für das laufende Jahr einen kräftigen Anstieg des BIP-Wachstums von 1 % im Jahr 2017 auf 2,4 %.

Arbeitsmarkt: Im Zug der konjunkturellen Expansion konnte im Februar ein Rückgang der Arbeitslosenquote von 3,3 % auf 3,2 % rapportiert werden. Des Weiteren deuten Umfrageergebnisse auf einen wei­teren Anstieg der Beschäftigung im Dienstleistungssektor sowie im verarbeitenden Gewerbe hin.    

Inflation: Die Teuerung hat wie erwartet seit Anfang des Jahres leicht abgenommen, erreichte aber im März wieder 0,8 %. Dies ist auf tiefere Ölpreise und ein Rückgang der Importgüterpreise zurückzuführen. Ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise betrug die Inflation 0,6 %. Die Inflationsraten befinden sich somit weiterhin im Einklang mit der Definition der Preisstabilität der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Euroraum: Höhepunkt erreicht

Quelle: Baloise Asset Management, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Wachstum: Dank starker Wachstumsimpulse aus Deutschland, Spanien und Frankreich konnte im Euroraum ein überdurchschnittlich starkes Wachstum von 2,3 % im Jahr 2017 verzeichnet werden. Einen Lichtblick gab es auch aus Griechenland. Mit 1,4 % wuchs die Wirtschaft in Griechenland zwar weiterhin spürbar schwächer als im der Rest der Union, konnte aber die grösste Expansion seit zehn Jahren notieren. Die jüngsten Frühindikatoren deuten nun aber auf eine Abschwächung der Wachstumsdynamik in der gesamten Region hin. Der Stimmungsindikator der Europäischen Kommission (ESI), verzeichnete im März zum dritten Mal in Folge einen Rückgang und der PMI für den Euroraum erreichte ein 14-Monatstief. Dies sind jedoch Abschwächungen ausgehend von mehrjährigen Höchstwerten und somit ist weiterhin mit robustem Wachstum zu rechnen. Insgesamt rechnen Analysten mit einer Expansionsrate von 2,4 % für 2018.

Arbeitsmarkt: Dank der konjunkturellen Aufhellung erholt sich der Arbeitsmarkt kontinuierlich. Im Februar lag die Arbeitslosenquote bei 8,5 %. Während in Deutschland Vollbeschäftigung herrscht, bleiben die Arbeitsmärkte der Peripherieländer weiterhin unter­ausgelastet. So verzeichnen Spanien und Griechenland noch Erwerbslosenraten weit über den Niveaus vor der Finanzkrise.

Inflation: Anzeichen einer anziehenden Inflation in der Währungsunion sind kaum sichtbar. Im Februar sank die Teuerung auf 1,1 % und kletterte im März wieder auf 1,4 % aufgrund der Entwicklung der Ener­gie- und Nahrungsmittelpreise. Ohne diese Effekte liegt die Inflation aktuell bei 1,0 %, da die tieferen Importpreise dank der Aufwertung des Euros dem Inflationsdruck der steigenden Nachfrage des konjunkturellen Aufschwungs entgegenwirken. Über die nächsten Monate dürfte der Negativbeitrag der Energiepreise sowie die dämpfende Wirkung des Währungseffekts nachlassen und die Inflation somit allmählich ansteigen.

USA: zweitlängste Expansion in Sicht

Quelle: Baloise Asset Management, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Wachstum: Das BIP-Wachstum der USA im vierten Quartal 2017 wurde kürzlich von 2,5 % auf 2,9 % nach oben revidiert. Für das Gesamtjahr 2017 impli­ziert dies eine Expansionsrate von 2,3 %. Während dies im Euroraum eine sehr starke Wachstumsrate darstellen würde, liegt dieser Wert für die USA nur leicht über dem Trendwachstum. Die Stimmungsindikatoren und der Einkaufsmanagerindex lassen auf eine robuste Konjunkturdynamik schliessen. Historisch betrachtet fällt das erste Quartal jedoch oft etwas schwächer aus als das Vorquartal. Nichtsdestotrotz darf mit solidem Wachstum im ersten Halbjahr 2018 gerechnet werden, denn die im Dezem­ber verabschiedete Steuerreform bringt weiteren Schwung, und somit dürfte die bereits seit Mitte 2009 anhaltende Expansion die zweitlängste der US-Geschichte werden.

Arbeitsmarkt: Die starke Auslastung des Arbeitsmarkts spiegelte sich Anfang Jahr in einem Lohnanstieg wider, was zusammen mit der expansiveren Fis­kalpolitik Anfang Februar bei den Investoren Ängste vor stark steigender Inflation und einer restriktiveren Geldpolitik entfachte und eine Korrektur an den Aktienmärkten zur Folge hatte. Sowohl die Lohninflation hat im Februar aber wieder nachgelassen als auch die Anzahl Kleinunternehmen, die in den kom­menden Monaten planen, ihre Löhne zu erhöhen. Die Arbeitslosenquote verharrt auf 4,1 %. Die US-Noten­bank (Fed) sieht jedoch weiteres Potenzial am Ar­beitsmarkt und prognostiziert eine Arbeitslosenquote von 3,8 % für 2018.

Inflation: Die Inflation, gemessen am Konsumdeflator (PCE), das bevorzugte Preismass der US-Notenbank, lag zuletzt im Februar bei knapp 1,8 % und bei 1,6 % ohne Energie- und Lebensmittelpreise. Die steigende Nachfrage, die zunehmende Auslastung am Arbeitsmarkt, die Dollarschwäche, die expansivere Fiskalpolitik sowie die kürzlich erhobenen Strafzölle der Trump-Regierung dürften die Teuerung in den kom­menden Monaten ansteigen lassen. Zudem fällt im März der Sondereffekt der einmaligen Tarifsenkung für Mobiltelefonie im letzten Jahr weg, was zu einem Anstieg der Inflationsrate führen sollte. Gegen Ende des zweiten Quartals dürfte sich die PCE-Kern­inflation dem Ziel der US-Notenbank annähern und auf 1,8 % ansteigen.

Zinsen: Das Fed bleibt allen voraus

Quelle: Baloise Asset Management, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Rückblick: Bis Ende Februar 2018 stiegen die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen in der Schweiz, in Deutschland und in den USA deutlich an. Anschliessend folgte aufgrund sich nicht weiter ver­bessernder Konjunkturdaten eine Seitwärtsbewegung, die gegen Ende des ersten Quartals wegen der stei­genden Risikoaversion der Anleger in einen Negativtrend überging. Insgesamt stieg die Rendite zehn­jähriger Staatsanleihen in der Schweiz von -0,14 % auf 0,03 %, in Deutschland von 0,44 % auf 0,49 % und in den USA von 2,45 % auf 2,74 %.

In diesem Umfeld stiegen auch die Kreditaufschläge von Unternehmensanleihen, die sich in den vergangenen Jahren auf extrem tiefe Niveaus eingeengt hatten. Insbesondere in den USA hat die Steuerreform dazu geführt, dass Unternehmen ihre Cash-Be­stände, die zum Grossteil in USD-Obligationen ge­parkt sind, repatriieren. So hält beispielsweise Apple circa 150 Mrd. USD an Unternehmensanleihen. Der Verkauf dieser Bestände führt zu einem Überangebot am Obligationenmarkt, wodurch die Zinsen und Kre­ditaufschläge bei den kürzeren Laufzeiten teils deut­lich steigen.

Ausblick: Die US-Notenbank hat Mitte März den Leitzins erneut angehoben auf ein Zielband von 1,50 % bis 1,75 % und prognostiziert für Ende 2018 einen Leitzins von 2,125 %, was für das laufende Jahr zwei weitere Leitzinsschritte erwarten lässt. Ende 2020 soll der Leitzins dann bei 3,375 % sein Zyklus­hoch erreichen und im langfristigen Durchschnitt bei 2,875 % liegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) liess Mitte März verlauten, dass ihre Wertpapierkäufe aktuell weiterhin erforderlich seien. Erst wenn sich die Inflation be­schleunigt und sich an den Zielwert von knapp unter 2 % annähere, sollen die geldpolitischen Zügel ge­straft werden. Erste Leitzinserhöhungen in Europa sind somit frühestens für 2019 zu erwarten, aber die EZB dürfte ihr Anleihekaufprogramm bereits gegen Ende 2018 einstellen. Dieser Ausstieg dürfte über die nächsten sechs Monate sorgfältig kommuniziert werden.

Die SNB sprach sich Ende März ebenfalls gegen eine Änderung ihrer Geldpolitik aus. Sie erwartet nur einen moderaten Anstieg der Inflation, hält den Schweizer Franken weiterhin für hoch bewertet und möchte die aktuell günstige konjunkturelle Entwicklung nicht durch eine straffere Geldpolitik gefährden.

Aktien: die Rückkehr der Volatilität

Quelle: Baloise Asset Management, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Rückblick: Nach einem zunächst schwungvollen Start ins Jahr sorgten Inflationsängste, Handelskriegs­szenarien und Skandale im Technologiesektor für Unsicherheit im ersten Quartal. Der S&P 500 verlor 1,2 %, der Euro Stoxx 50 4,1 %, und der SMI 6,8 %. Dies waren die schlechtesten Quartalsergebnisse in beinahe zwei Jahren für den Euro Stoxx und den SMI. Für den S&P 500 war es das schwächste Quartal seit Mitte 2015.

Ausblick: Die Fundamentaldaten bleiben grundsätzlich konstruktiv für Aktien, aber ein Regimewechsel ist im Gang. Auch wenn die Marktkorrektur Anfang Februar etwas zu übertrieben schien angesichts des verhaltenen Inflationsdrucks zu diesem Zeitpunkt, ist die Phase der tiefen Volatilität und Gelassenheit der Marktteilnehmer, die das Aktienjahr 2017 geprägt hat, vorbei.

Die bisher bekannten protektionistischen Massnahmen trugen zu Recht zur schlechten Aktienperformance bei, denn in einer globalisierten Welt ist der Handel ein wichtiger Faktor für die Unternehmensgewinne. Über die letzten 15 Jahre ist daher ein starker Zusammenhang zwischen dem Gewinnwachstum globaler Aktien und dem Wachstum des Welthandels erkennbar.

Quelle: Baloise Asset Management, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Neben der US-Handelspolitik wird in diesem Quartal die Entwicklung des US-Technologiesektors weiter im Fokus stehen. Die IT-Titel waren starke Treiber der bisherigen Aktienhausse. Facebook und Co., gemes­sen am NYSE-FANG+-Index, verzeichneten 2017 eine Kurssteigerung von fast 60 %. Die jüngsten Skandale machen eine Wiederholung einer solch starken Performance schwierig. Angesichts des Da­tenlecks bei Facebook verloren die Titel des sozialen Netzwerks gegen Ende März beinahe 20 % an Wert. Gleichzeitig verzeichnete Amazon einen Kursrückgang von knapp 14 %, da der Onlinehändler momen­tan im Twitter-Fadenkreuz von Donald Trump steht.

Währungen: die Macht der Worte

Quelle: Baloise Asset Management, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Rückblick: Der Euro blieb im ersten Quartal stabil gegenüber dem Schweizer Franken. Die Dollarschwäche, die Anfang 2017 eingesetzt hatte, setzte sich hingegen fort, denn der US-Dollar verlor seit Jahresbeginn weitere 2 % an Wert gegenüber dem Franken. Die grösste Bewegung folgte, als der US-Finanzminister Steven Mnuchin am World Economic Forum die Aussage gemacht hatte, ein schwacher US-Dollar sei gut für Amerikas Wirtschaft. Der Green­back fiel fast 3 % gegenüber dem Franken und 2 % vis-à-vis dem Euro.

 

Quelle: Baloise Asset Management, Bank of International Settlement, Bloomberg Finance L.P. per 05.04.2018

Ausblick: Das weiterhin robuste Wachstum in der Eurozone sowie eine EZB, die allmählich ihr Anleihe­kaufprogramm verringern dürfte, wird den Euro auch in den kommenden Monaten unterstützen. Dies kommt der SNB entgegen, die den Schweizer Fran­ken nach wie vor als hoch bewertet einstuft.

In der Theorie sollte der US-Dollar stärker werden. Die US-Notenbank erhöht kontinuierlich die Leitzinsen und hat bereits mit dem Bilanzabbau begonnen, während die Geldpolitik in Japan, in der Schweiz und im Euroraum sehr expansiv bleibt, trotzdem hat sich der US-Dollar gegenüber diesen Währungen abge­wertet. Dies war bereits in den Straffungszyklen 1994 und 2004 der Fall. Wie auch in diesen Phasen weist Amerikas Wirtschaft aktuell ein Zwillingsdefizit auf, d.h. ein gleichzeitiges Haushalts- und Leistungsbilanzdefizit, was in der Tendenz den US-Dollar unter Druck setzt. Die Dollarschwäche könnte daher durch­aus noch länger anhalten. Ganz eindeutig ist dieser Zusammenhang aber auch nicht, da ein grösseres Defizit in der Haushalts- oder Leistungsbilanz nicht zwingend eine grössere Abwertung zur Folge haben muss. Was aber sicher ist und zumindest kurzfristig den Dollar bewegt, sind die Aussagen der US-Regierung.

Weitere Informationen

Kontakt

Melanie Rama
Economist, Asset Strategy
melanie.rama@baloise.com

Hagen Fuchs
Credit Analyst, Fixed Income
hagen.fuchs@baloise.com

Dominik Schmidlin
Head of Asset Strategy
dominik.schmidlin@baloise.com

Download

Laden Sie sich den Marktbericht als PDF-Dokument herunter. Hier finden Sie ebenfalls die vorherige Ausgabe:

Erscheinung

  • 4x pro Jahr
  • Redaktionsschluss: 05.04.2018

Disclaimer

Baloise Asset Management Schweiz AG übernimmt keine Gewähr für die verwendeten Kennzahlen und Performance-Angaben. Der Inhalt der Publikation beinhaltet Meinungen zur Marktentwicklung und dient ausschliesslich zu Informationszwecken und dient nicht der Anlageberatung. Insbesondere stellen die Informationen in keiner Weise ein Kaufangebot , eine Anlageempfehlung oder eine Entscheidungshilfe in rechtlichen, steuerlichen, wirtschaftlichen oder anderen Belangen dar. Es wird keine Haftung für Verluste oder entgangene Gewinne übernommen, die aus einer Nutzung der Informationen entstehen könnten.

Swiss Exchange AG, ("SIX Swiss Exchange") ist die Quelle des Swiss Market Index (SMI) und der darin enthaltenen Daten. SIX Swiss Exchange war in keinerlei Form an der Erstellung der in dieser Berichterstattung enthaltenen Informationen beteiligt. SIX Swiss Exchange übernimmt keinerlei Gewährleistung und schliesst jegliche Haftung (sowohl aus den fahrlässigem sowie aus anderem Verhalten) in Bezug auf die in dieser Berichterstattung enthaltenen Informationen – wie unter anderem für die Genauigkeit, Angemessenheit, Richtigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und Eignung für beliebige Zwecke – sowie hinsichtlich Fehlern, Auslassungen oder Unterbrechungen im SMI oder dessen Daten aus. Jegliche Verbreitung oder Weitergabe der von SIX Swiss Exchange stammenden Informationen ist untersagt.