Fondsauswahl - Welcher Typ sind Sie?

Fondsauswahl - Welcher Typ sind Sie?

Welcher Typ sind Sie – auf der Skipiste und bei Fonds?

Es ist eine Frage des Könnens, des Selbstvertrauens und es gehört auch eine gehörige Portion Mut dazu, sich das erste Mal auf eine schwarze Piste zu wagen. Denn die sind in der Regel den Profis vorbehalten. Anfänger bringen sich nämlich bei einem Gefälle von mehr als 40 Prozent ernsthaft in Gefahr. Schwarze Pisten sollte ausserdem nur befahren, wer den Kurzschwung beherrscht. Denn in engen Passagen, auf steilem Gelände oder vollen Pisten braucht es kleine Radien und keine langgezogenen Schwünge. Sind Sie also schon bereit für die schwarzen Pisten in Davos-Klosters oder Engelberg?

Falls nicht, ist das kein Problem, denn es muss ja nicht immer gleich die grösste Herausforderung sein und nicht jeder ist eben ein echter Ski-Profi. Wem die schwarzen Pisten zu steil und zu schwierig sind, kann sich vielleicht an einer roten Piste versuchen. Sie haben einen mittleren Schwierigkeitsgrad und ihr Gefälle ist geringer als 40 Prozent. Dennoch sollte man als Skifahrer bereits etwas fortgeschritten sein, wenn man sich für eine Abfahrt auf einer roten Piste entscheidet.

Wer seine Schwünge üben möchte oder mit Kindern unterwegs ist, tummelt sich meist auf einer Abfahrt mit blauer Pistenmarkierung. Weil hier das Gros der Skifahrer unterwegs ist, werden diese Strecken auch scherzhaft als Skiautobahnen bezeichnet. Mit einem Gefälle von bis zu 25 Prozent ist dieser Pistentyp gut geeignet für Anfänger, Wiedereinsteiger oder eben für Familien mit Kindern. Dabei handelt es sich vornehmlich um sehr flache, einfache Pisten, oftmals auch Übungshänge, wo Anfänger das Skifahren lernen.

Bei der Geldanlage verhält es sich ähnlich wie auf den Skipisten in den Schweizer Alpen – es ist für jeden Anlegertyp etwas dabei. Es gibt Fonds, die eigenen sich besonders für Anleger, die ihre ersten Erfahrungen am Finanzmarkt sammeln und daher das Risiko bewusst niedrig halten. Je höher der Aktienanteil eines Fonds, desto grösser sind auch die Kursschwankungen. Daher braucht es auf Anlegerseite eine gewisse Risikobereitschaft, um sich für ein solches Produkt zu entscheiden. Doch wie auf der Piste gilt auch hier: Wurden erst einmal Erfahrungen am Finanzmarkt gesammelt, können Schwankungen ganz anders eingeordnet werden und fallen dann längst nicht mehr so schwer ins Gewicht – vor allem nicht bei einem langfristigen Anlagehorizont. Und noch einen Vorteil haben Anleger bei der Fondsanlage im Vergleich zur Skipiste: Sie müssen nie selbst auf die Bretter steigen. Es sind Profis, denen sie ihre Geldanlage überlassen und die kämen – wenn gewünscht – auch die schwarze Piste sicher herunter.

 

Ihr Anlagecharakter ist so individuell wie Sie selbst